Dienstag, 21. Dezember 2010

Geflügel


Werde ich wieder gesund?
wie geht es weiter?
Du bist verzweifelt.
Deine Lebensfreude ist dahin.
Gebrochen ist dein Lebensmut.
Nacht ist in deiner Seele.
Dein guter Engel
zeigt dir ein Licht
und lässt dich wieder hoffen.

Montag, 20. Dezember 2010

Bilder und Gedanken aus Villach

Für Villach steht Rot. Diese Aufnahme wurde heute gemacht, leider kann man darauf den Vollmond nicht sehen. Es war äußerst stimmungsvoll und ein Ahaerlebnis. Auch dieser Bau findet sich in Villach. Vor vielen Jahren hat sich von diesem Turm eine Frau zu Tode gestürzt. Es hat ihr ein guter menschlicher Engel gefehlt.
Das Christentum kennt eine lebhafte Engelverehrung. Und man verehrt sie als überirdische Wesen, die als Vermittler zwischen Gott und Mensch dienen. Als Bewohner des Himmels werden Engel geflügelt dargestellt. Je mehr Engel eine Krippe zeigt, umso himmlischer wirkt sie, jedes Kind weiß, was Engel sind. Sie sind die Boten Gottes und kommen mit großer Selbstverständlichkeit in die Welt.
Höre auf deinen Engel
Er spricht zu dir
leise,
unaufdringlich,
wohlwollend
fürsorglich.
Eben wie ein guter Engel.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Rorate gehen

Verstohlen wartet der Schnee am Himmel,
er wartet auf die Gunst der Stunde.
Wenn irgend möglich, durfte man in früherer Zeit keine Rorate versäumen. Der Name kommt daher,
dass diese feierlichen Frühmessen im Advent mit "Rorate coeli" beginnen. Romatisch war da auch, heute auch noch der Gang zur Rorate hin und zur Mette. Da ging man mit Laternen zur Kirche, sie dienten zum gegebenen Anlass als Weglichter.
Für Kinder gibt es immer eigene Roratemessen, die dementsprechend von den Kindern mitgestaltetet sind. Das anschließende Frühstück im Pfarrsaal, zeigte beinahe einen Volksfestcharakter und Aufbruchstimmung.
Die Kerze oder das Friedenslicht
Am 24. Dez. , der Heilige Abend, wurde zum Geburtsfest Jesu, das "Licht" vom Papst Liberius als das Licht Christi bezeichnet. Im Jahre 354 hat er den 25. Dezember als das Geburtsfest Jesu Christi festgesetzt.
Vor mancher Krippe brennt während der ganzen Weihnachtszeit eine Lampe mit geweihtem Licht, welches man aus der Kirche holt.

Samstag, 18. Dezember 2010

Hier riecht es schon förmlich nach Weihrauch, vielleicht mit ein paar Blätter Speik versetzt.
Weihrauch hat eine desinfizierende Wirkung und verbreitet intensiven Wohlgeruch.
Räuchern ist die Verbrennung duftender Stoffe in meist ritualisierter Form, die der spirituellen Beeinflussung dient. Das Räuchern soll die Familie, das Haus vor Feuer und Blitz, vor Unwetter, Wasser und Unglück schützen. ZB spielt Weihrauch im katholischen Gottesdienst eine wichtige Rolle, eine Tradition, die bereits im heidnischen Griechenland und vielen anderen Ländern sehr früh geübt wurde. Dem Volksglauben zufolge hat das Räuchern zauberbannende Wirkung. Um sich vor bösen Geistern zu schützen, herrscht in katholischen Gegenden der Brauch, an gewissen Tagen, den Zwölfernächten, den Zwölfen oder Rauhnächten wie sie genannt werden, Wohnräume und Viehställe mit Weihwasser zu besprengen und mit Weihrauch zu durchräuchern. Diese Raunächte oder Heiligentage gehören zu den brauchtumsreichsten Abschnitten des Jahres. Sie fallen somit in die Weihnachtsfeiertage, wie St. Thomas, Heiligabend, Sylvester und Neujahr, sowie dem Festtag der Heiligen Drei Könige.
Mit Räucherpfanne, Weihwasser und geweihter Kerze geht man durch alle Räume. Mutter und Kinder folgen betend dem mit dem Räucherfass vorausgehenden Vater oder Familienoberhaupt. Bei uns und in den meisten Familien geht man in den sogenannten Rauchnächten, am Hl. Abend, zu Sylvester und am Vorabend des Dreikönigfestes noch immer mit der Räucherpfanne.
Franz von Assisi - Gründer der Weihnachtskrippe
Der Hl. Franziskus, 1181 als Johannes Bernardoni geborene Sohn eines wohlhabenden Kaufmannes aus Assisi in Italien, verlebte seine Jugend in einer sorglos fröhlichen Art, bis ihn etwa zwanzigjährig eine Krankheit aufs Lager warf und ihn bekehrte. Er beschloss, der wohlhabenden Gesellschaft zu entsagen, verzichtete auf sein Erbe und lebte fortan als Ärmster unter den Armen.
Diese Lebensführung brachte ihn in die Gesellschaft Gleichgesinnter, dessen Regeln vom damaligen Papst Innozenz III um 1210 bestätigt wurden. Eine der bedeutsamsten Fähigkeiten des Hl. Franziskus war unter anderem die Macht mit Tieren zu sprechen. Sie gehorchten ihm und nicht nur Vögel lauschten seinem Gespräch. Er liebte Sonne, Mond und Sterne, deren Betrachtung ihn die Liebe des Schöpfers empfinden ließ und ihn zu seinem Sonnengesang inspirierte. Es wird überliefert, dass der Hl. Franz v. Assisi im Jahre 1223 im Wald Greccio eine Krippe aufbaute und zur Weihnachtspredigt Ochs und Esel mitbrachte.

Dienstag, 30. November 2010

Ein schlagender Beweis

Schneewände von mir geschaufelt, ohne Muskelkater
Die traumhafte Einfahrt und unendlich
Dick behangene Bäume und Sträucher,
alles in Kärnten

Sonntag, 28. November 2010

Donnerstag, 11. November 2010

Das Maibachl kündet ein Erdbeben an

Heute, schon um das Dunkelwerden ging ich noch schnell in das Gebiet rund ums Maibachl. Es ist unglaublich, wieviel Wasser fließt. Schon beim Hinaufgehen, war die ganze Umgebung in Nebel gehüllt, das Wasser hat dem Bach entlang nur so gesprudelt. Den freiliegenden Becken zu, war ein Zugang ohne Klettertour in die Waldhänge nicht möglich. Der größte Teil des Weges ist kreuz und quer durch lebhaft quirlendes Wasser verdeckt.
Als ich meine Beobachtungen beim Krippenbaukurs den eingesessenen Villachern erzählte, meinte der Meister: "Ja, immer dann, wenn soviel Wasser sprudelt, kündigt sich damit ein Erdbeben an.